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Fragen und Antworten
Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Dr. Franz Decker hat in über 15 Jahren Berufspraxis in der Plastischen Chirurgie eingehend mit Patienten über Ihre Erwartungen und Sorgen gesprochen.

Er versteht, dass Patienten sich die Entscheidung zu einer Operation nicht leicht machen.

Fragen und Antworten zu den Bedenken, die von vielen Patienten geteilt werden, finden Sie hier:

Muss ich Angst vor Schmerzen haben?

Die Schmerztoleranz ist bei meinen Patienten ganz unterschiedlich ausgeprägt. Dennoch sollte die Behandlung für jeden Patienten so angenehm wie möglich gestaltet werden.

Die Operation selbst wird in den meisten Fällen in einer Vollnarkose stattfinden, das heißt, der Patient schläft und empfindet überhaupt keine Schmerzen.
Kleinere Eingriffe können auch in einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden, wobei lediglich die Einspritzung des Betäubungsmittels mit einer sehr feinen Nadel einen leichten, kurzen Schmerz hervorrufen kann. Die Operation selbst ist dann schmerzfrei, eventuell unterstützt von einer oberflächlichen Sedierung.

Noch in der Narkose werden lang wirkende Schmerzmittel und örtliche Betäubungsmittel gegeben, die dem Patienten ein schmerzfreies Aufwachen ermöglichen und auch die ersten Stunden nach der Operation so angenehm wie möglich machen.

Fachärzte für Anästhesie stellen für jeden Patienten eine individuell angepasste Bedarfsmedikation zusammen.

Erfahrene examinierte Krankenschwestern sorgen im weiteren stationären Aufenthalt dafür, dass jederzeit ausreichend Schmerzmittel gegeben werden können.

Bei Entlassung erhalten alle Patienten eine genaue Anleitung zum richtigen Verhalten und Schmerztabletten für zuhause.

Die meisten meiner Patienten berichten mir später, dass die Behandlung weniger belastend war, als Sie erwartet hatten.

Sind Sorgen wegen der Narkose angebracht?

Ich begegne häufiger Patienten, die sich Sorgen wegen einer geplanten Narkose machen.

Ein erhöhtes Narkoserisiko betrifft jedoch nicht alle Patienten gleich, sondern vor allem solche Patienten mit besonderen Vorerkrankungen wie Herz- oder Lungenerkrankungen oder ältere Patienten. Für gesunde und jüngere Patienten ist das Narkoserisiko verschwindend gering.

Aus diesem Grund frage ich bei meinen Beratungsgesprächen ausführlich nach Vorerkrankungen. Weitere Sicherheit geben Voruntersuchungen wie eine Blutuntersuchung oder ein EKG.

Erfahrene Fachärzte für Anästhesie sprechen ausführlich vor der Operation mit dem Patienten über die Narkose.

Eine weitere Sorge, der ich häufig begegne, ist die Intubation. Die Intubation ist die Beatmung über einen Kunststoffschlauch für die Zeit der Operation.

Glücklicherweise lassen sich heute sehr viele Eingriffe der Ästhetischen Chirurgie mit einer sogenannten Larynxmaske durchführen. Im Unterschied zur Intubation wird hier der Beatmungsschlauch nur bis in den Kehlraum und nicht bis in die Luftröhre gelegt. Reizungen der Atemwege nach Narkosen sind daher viel seltener.

Können auffällige Narben entstehen?

Bei einem chirurgischen Eingriff entstehen bleibende Narben. Dies ist zunächst unvermeidbar. Als Plastischer Chirurg verwende ich besonders feines Nahtmaterial und unauffällige Nahttechniken, bei denen das Nahtmaterial fast gänzlich unter der Hautoberfläche liegt und von Außen nicht sichtbar ist.

Wo möglich verwende ich einen selbst auflösenden Faden, um meinen Patienten das manchmal unangenehme Fadenziehen zu ersparen.
Narben können so platziert werden, dass sie in natürlichen Hautfalten verlaufen und so weniger sichtbar sind.

Zu Beginn sind die meisten Narben etwas rötlich und leicht erhaben. Mit der Zeit werden sie heller und flacher. Im Normalfall sollte nach 3 bis 6 Monaten nur noch eine feine weiße Linie erkennbar sein.

Meinen Patienten zeige ich nach der Operation genau, wie Sie selbst eine Narbe optimal pflegen können, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Besprochen werden dabei auch der richtige Sonnenschutz und der Gebrauch von Narbencremes oder Silikonpflastern.

Werde ich fremd oder künstlich aussehen?

Die meisten meiner Patientinnen wünschen sich ein natürliches und harmonisches Ergebnis. Bei Alterungserscheinungen erhoffen Sie sich einfach eine Rückgewinnung von Frische und Jugendlichkeit.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch versuche ich zunächst die Wünsche der Patientin genau zu verstehen.

So ist beispielsweise bei 80% meiner Patientinnen, die eine Brustvergrößerung planen, ein natürliches Ergebnis mit einer mäßigen Vergrößerung das Ziel.
Andere Patientinnen, die sich für eine Face-Lift-Operation interessieren, erwarten von der Operation vor allem eine Entfernung von Falten und erschlafftem Gewebe, nicht aber eine grundsätzliche Veränderung Ihres Gesichts.

Was geschieht bei einer Komplikation?

Komplikationen kommen glücklicherweise selten vor.
Das Wichtigste dabei ist, umfassende Vorsorge zu treffen.

Bei einer Ästhetischen Operation sollten daher alle Abläufe so organisiert sein, dass das Komplikationsrisiko auf das absolute Minimum reduziert ist.

Die Sicherheit der Patientin steht immer an erster Stelle.

Sollte doch der seltene Fall einer Komplikation eintreten, haben Sie sich mit der Wahl eines Facharztes für Plastische Chirurgie in die richtigen Hände begeben.

Gerade das frühzeitige Erkennen und die richtige Behandlung von Komplikationen ist ein wichtiger Teil der fachärztlichen Ausbildung. In den allermeisten Fällen können dann Komplikationen so behandelt werden, dass das Endergebnis davon unbeeinträchtigt bleibt.

Falle ich sehr lange im Beruf aus?

Für einen optimalen Heilungsverlauf ist eine entspannte und stressfreie Zeit nach der Operation wichtig. Ich empfehle meinen Patienten daher immer, lieber etwas mehr als zu wenig freie Zeit einzuplanen.

Normalerweise sollte einfache Bürotätigkeit ohne körperliche Belastung nach ca. 7-10 Tagen möglich sein. Gesichtsoperationen können Schwellungen und Verfärbungen bewirken, die nach etwa 14 Tagen abgeklungen sind.

Natürlich kann man schon innerhalb dieser Zeit problemlos von zuhause aus arbeiten.

Nach nicht-operativen Eingriffen wie Behandlungen mit Fillern oder Botolinumtoxin ist die berufliche Tätigkeit für gewöhnlich nicht eingeschränkt.

Muss ich nach einer Operation lange auf Sport verzichten?

Körperliche Belastungen und Sport können nach 4-6 Wochen langsam wieder erfolgen.

Bei Operationen, in denen Muskulatur beteiligt ist, wie beispielsweise bei manchen Brustvergrößerungen oder Bauchdeckenstraffungen, sollte mindestens 8 Wochen auf Sport verzichtet werden.

Haben Sie noch weitere Fragen?

Haben Sie weitere Fragen oder wünschen Sie einen persönlichen und unverbindlichen Beratungstermin mit Dr. Decker?